Akupunktur
Akupunktur
Die Akupunktur ist ein Teilbereich der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Ziel der Akupunktur ist es, das „Gleichgewicht“ im Körper herzustellen.
Akupunktur ist ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin. Diese hat sich in vielen Bereichen der Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett bewährt.
In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist das Qi von zentraler Bedeutung. Qi heisst Lebensenergie auf Chinesisch. Es zirkuliert in bestimmten Bahnen im menschlichen Körper, auch Meridiane genannt. Das Qi hat einen Einfluss auf Organe, Körperfunktionen und Gefühle. Werden die Qi-Flüsse gestört oder blockiert, kann es Beschwerden verursachen. Bei der Akupunktr werden dünne Nadeln an den sogenannten Meridianpunkten eingestochen. Diese Punkte werden je nach Schmerz oder Beschwerden ausgewählt, um so eine bestimmte Blockade im Energiefluss der Frauen zu lösen.
Wirkungsweise:
Wirkungsweise:
Während der Schwangerschaft kann Akupunktur ihre Gesundheit unterstützen und allfällige Beschwerden auf natürliche Weise und ohne Medikamente lindern. Insbesondere bei der Schwangerschaftsübelkeit, welche sehr häufig im ersten Drittel der Schwangerschaft auftritt, lindert die chinesische Medizin sehr wirksam die Symptome.
Bei folgenden Problemen während der Schwangerschaft hilft Akupunktur:
- Übelkeit / Schwangerschaftserbrechen (Hyperemesis gravidarum)
- Nacken und Rückenschmerzen
- Ödeme (Wassereinlagerungen)
- Karpaltunnelsyndrom
- Verstopfung
- Schwindel
- Müdigkeit
- Schlaflosigkeit
- Angst vor der Geburt
- Geburtsvorbereitende Akupunktur
Akupunktur zur Geburtsvorbereitung und Geburt:
Sollte das Kind in der 34. Schwangerschaftswoche noch nicht in der richtigen Position liegen, kann mit Moxibustion (erwärmtes Beifuss-Kraut) an bestimmten Akupunktur-Punkten die Drehung des Babys angeregt werden
Ab der 36. Schwangerschaftswoche wird die Geburtsvorbereitende Akupunktur durchgeführt, um die Geburtsdauer zu beschleunigen. Insbesondere hilft dies bei Frauen, die zum ersten Mal schwanger sind. In der Mannheimer-Studie (Römer et.al. 1999/2000) mit rund 800 Schwangeren betrug die Geburtsdauer der akupunktierten Schwangeren 470 Minuten. Bei der Kontrollgruppe jedoch, die nicht Akupunktur erhielt, dauerte die Geburt im Mittel 594 Minuten, also fast 2h mehr.
Sollte das Kind übertragen werden und sich am errechneten Geburtstermin noch nicht „auf den Weg“ machen, können bestimmte Akupunkturpunkte die Geburt einleiten.



